Datenschutzberater (Datenschutzberatung)

10. September 2016 – Die Funktion externer Datenschutzbeauftragter betrieblich oder behördlich (auch bekannt als Beauftragter für den Datenschutz) sollte inzwischen hinreichend bekannt sein. Doch welche Aufgabe hat der Datenschutzberater und gibt es auch für diesen eine gesetzliche Grundlage?

kostenloses Angebot Datenschutzberater (Datenschutzberatung für den Datenschutzbeauftragten)

Rechtsgrundlagen

Ein behördlicher oder betrieblicher Datenschutzbeauftragter (egal ob dieser interne/r Mitarbeiter/-in oder externer Dienstleister ist) wird nach § 4f Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und in der Praxis üblich mit einer Urkunde bestellt (Bestellungsurkunde). Der Datenschutzberater (oder Datenschutz-Berater) ist hingegen nicht zwingend und nicht direkt gesetzlich vorgeschrieben.

Relevanz des Datenschutzberaters / der Datenschutzberatung

Wie so häufig, existiert allerdings ein „ABER“. Der Datenschutzbeauftragte (DSB) sollte seinen Aufgaben nachkommen. Das Gesetz sieht hier u. a. die Schulung von Mitarbeitern/-innen vor, die Bekanntmachung in geeigneter Weise des Verfahrensverzeichnisses (§ 4e Satz 1 Nr. 1 bis 8 BDSG) und die Kontrolle / Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung der Datenverarbeitungsprogramme, mit deren Hilfe personenbezogene Daten verarbeitet werden sollen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 BDSG). Gerade interne Mitarbeiter/-innen, die zum Datenschutzbeauftragten bestellt wurden, möglicherweise auch „nur“ im Nebenamt, können häufig ein zeitliches Problem (Kapazitätsengpass) haben und dadurch nicht alle notwendigen Anforderungen gewährleisten. Natürlich mag auch die Möglichkeit bestehen, dass ein Datenschutzbeauftragter einige Aufgaben nur sehr ungerne übernimmt, z. B. Schulungen, und sich lieber auf andere Bereiche und Tätigkeiten konzentriert. Auch Spezialwissen kann erforderlich sein, so z. B. bei der Einführung von mobilen Endgeräten [Stichwort: Bring Your Own Device (BYOD)], in Unternehmen, Behörden oder Vereinen. In diesen und natürlich auch anderen denkbaren Fällen sollte ein Datenschutzberater eingeschaltet werden.

Praxisbeispiele:

  • Einsatz (eigener) mobiler Endgeräte [Bring Your Own Device(BYOD)]
  • Entwicklung einer Richtlinie über den Einsatz von Social Media (soziale Medien), wie Facebook, Twitter, Google+ usw.
  • Erstellung von Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung gemäß § 11 BDSG
  • (längerfristige) Krankheit oder Urlaubsvertretung des Datenschtzbeauftragten
  • Datenschutzschulungen
  • Erstellung der Verfahrensverzeichnisse

Zusammenarbeit mit dem Datenschutzberater bei der gezielten Datenschutzberatung

Ablauf

Die Zusammenarbeit kann sich auf konkrete Einzelaufträge beziehen, z. B. auf eine Datenschutz-Schulung, oder fortlaufend als begleitende Unterstützung und Datenschutz-Beratung. Bei der letztgenannten Variante kann der Datenschutzbeauftragte schnell und gezielt Hilfe durch den Datenschutzberater erhalten und zwar immer gerade dann, wenn der Bedarf vorhanden ist. Der Datenschutzberater fungiert somit als zusätzliche „Fachkundige Stelle“ bzw. Quelle zur Informationsbeschaffung und Dienstleistung für den betrieblichen Datenschutzbeauftragten und damit für Ihre Firma, Ihre Behörde oder Ihren Verein.

Budget

Für die Praxis bietet sich hierbei die Vereinbarung eines Budgets (Betrag x pro Kalenderjahr) an. So weiß auch Ihr Datenschutzbeauftragter, wie er planen muss und welche Themen / Aufgaben er an den Datenschutzberater übergeben (outsourcen) kann. Zusätzlich sparen Sie sich Verwaltungsaufwand und schaffen Sicherheit, da nicht jeder kleine Bedarf durch die Prozesskette bis zur Genehmigung geht. Der Datenschutzbeauftragte arbeitet dadurch effizient und schnell, darüberhinaus werden Verwaltungsaufwand für den Antragsprozess und Personalkosten für umfangreiche Recherchen des Datenschutzbeauftragten oder gar für unterstützendes Personal eingespart.

Ihr Weg zum Angebot (Datenschutzberater / Datenschutzberatung)

Eigenschaft des Datenschutzberaters

Eingesetzte Datenschutzberater verfügen über einen relevanten Studienabschluss, Praxiserfahrung und die Mindest-Zertifizierung „Datenschutzbeauftragter (TÜV)“.

Variante 1 – persönlicher Kontakt auf Wunsch mit Rückrufservice

Nehmen Sie direkten Kontakt mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner auf, ganz nach Ihren Wünschen auch mit Rückrufservice.

Variante 2 – Fragebogen ausfüllen, übersenden, Angebot für den Datenschutzberater erhalten

Als Alternative zum persönlichen Kontakt haben Sie die Möglichkeit den Fragebogen zum Datenschutz-Angebot ausgefüllt an uns zu übersenden. Wir senden Ihnen umgehend Ihr unverbindliches Angebot zu und setzen uns für Rückfragen direkt mit Ihnen in Verbindung.