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JavaScript deaktivieren – Datenschutz mit Chrome, Firefox, Internet Explorer, Safari und Co.

JavaScript deaktivieren - Datenschutz mit Chrome, Firefox, Internet Explorer, Safari und Co.In der heutigen Zeit beinhaltet fast jede Webseite JavaScript, eine Skriptsprache, die in Browsern läuft. Die Aufgabe von JavaScript ist es, Webseiten für einen bestimmten Zweck funktional zu gestalten. Dies geschieht, indem durch bestimmte Aktionen am eigenen Rechner (z.B. Mausklick oder Texteingabe) Programmcodes ausgeführt werden, die von einem anderen Rechner stammen. Beispiele hierfür sind die Suchfunktion in Google, das Abspielen von YouTube-Videos etc. Der Programmcode kann jedoch ein Sicherheitsrisiko für den Rechner sein, insbesondere wenn der Urheber des Codes nicht eindeutig bestimmbar ist.

Gerade dann, wenn Sie als „Administrator“ an Ihrem Rechner eingeloggt sind und sich auf unbekannte, nicht vertrauenswürdige Internetseiten begeben, setzen Sie Ihren Computer möglicherweise einem Infektionsrisiko (u.a. mit Viren, Trojanern) bei der Anwendung von JavaScript aus.

Daher raten wir Ihnen, JavaScript zu deaktivieren, wenn Sie

  • als Administrator eingeloggt sind
  • und auf unbekannten, nicht autorisierten Internetseiten unterwegs sind.

Generell ist Administratoren zu empfehlen für den Arbeitsalltag nicht mit ihrem „Admin-Konto“ eingeloggt zu sein, sondern einen weiteren Benutzer für sich anzulegen. Hierdurch wird eine zusätzliche Sicherheitshürde geschaffen.

Sollten Sie jedoch auf vertrauenswürdige Webseiten zugreifen oder diese nutzen wollen, ist der Gebrauch von JavaScript in der Regel unbedenklich.

Ihr externer Datenschutzbeauftragter informiert Sie im Folgenden, wie Sie JavaScript deaktivieren können, dabei wird auf die gängigen Browser Chrome, Firefox, Internet Explorer und Safari eingegangen.

JavaScript deaktivieren – Beim Einsatz von Google Chrome

JavaScript deaktivieren

JavaScript können Sie in Chrome deaktivieren, indem Sie auf den Menü-Button rechts im Fenster klicken und „Einstellungen“ auswählen.

Scrollen Sie anschließend nach unten und klicken Sie auf den Link „Erweiterte Einstellungen anzeigen“, dann auf „Datenschutz“.

Datenschutz mit Chrome

Klicken Sie danach auf den Button „Inhaltseinstellungen…“.

JavaScript deaktivieren - Google Chrome

Suchen Sie nun die Kategorie „JavaScript“. Aktivieren Sie dort die Option „Ausführung von JavaScript für keine Webseite zulassen“.

Wählen sie danach unten rechts „Fertig“ aus, um die Einstellung zu übernehmen. Bei einer Aktivierung bzw. Deaktivierung von JavaScript besteht die Möglichkeit unter „Ausnahmen verwalten…“ JavaScript für bestimmte Webseiten zu aktivieren bzw zu deaktivieren.

JavaScript deaktivieren – Beim Einsatz von Mozilla Firefox

JavaScript deaktivieren - Mozilla FirefoxGeben Sie in die Adressleiste „about:config“ ein und drücken Sie die Eingabetaste.

Falls eine Warnmeldung kommt klicken Sie auf „Ich bin mir der Gefahr bewusst!“.

Geben Sie nun in das Suchfeld „javascript.enabled“ ein und ändern Sie den Wert für eine Deaktivierung von JavaScript auf „false“ mit einem Doppelklick auf „true“.

Datenschutz mit FirefoxKlicken Sie auf den „Reaload“-Button um die Seite neu aufzurufen.

JavaScript deaktivieren – Beim Einsatz vom Internet Explorer

Datenschutz mit dem Internet ExplorerIm ersten Schritt wählen Sie in der Internetoption in der Menüleiste „Extras“ aus und klicken auf „Internetoptionen“.

JavaScript deaktivieren - Internet ExplorerDanach ist die „Zone“ auszuwählen, in der JavaScript aktiv sein soll. Sie haben dabei die Wahl „vertrauenswürdige Seiten“ auszuwählen oder JavaScript für alle Internetseiten zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Daraufhin fahren sie mit „Stufe anpassen“ fort.

JavaScript deaktivieren

Nun gelangen Sie zu den Feineinstellungen der ausgewählten Zone, wo Sie JavaScript unter den Begriff „Active Scripting“ finden, dieses können Sie nun Aktivieren oder Deaktivieren.

JavaScript deaktivieren – Beim Einsatz von Apple Safari

JavaScript deaktivieren - Apple SafariGehen Sie in der Menüleiste auf „Safari“ und klicken Sie auf „Einstellungen“.

Datenschutz mit SafariKlicken Sie daraufhin auf „Sicherheiten“, wo Sie einen Haken für die Aktivierung von JavaScript setzen können oder den Haken entfernen können, um JavaScript zu deaktivieren.

JavaScript deaktivieren – Was sind die Folgen?

Es sollte Ihnen bewusst sein, dass die Deaktivierung von JavaScript zu Einschränkungen bei der Nutzerfreundlichkeit führen kann. Einige Funktionen auf Webseiten sind regelmäßig nicht mehr im vollen Umfang nutzbar und Bedienelemente funktionieren nicht mehr oder nur eingeschränkt.

JavaScript selbst stellt üblicherweise kein Sicherheitsrisiko dar. Vielmehr ist es die fehlerhafte Implementierung im Webbrowser, die ein Sicherheitsleck bildet. Die Implementierung im Webbrowser wird jedoch immer besser umgesetzt. Ein guter Rat wäre daher Ihren Webbrowser immer auf dem aktuellsten Stand zu halten und nicht auf unbekannten Seiten bzw. insbesondere nicht auf unseriös erscheinenden Seiten zu surfen.

Weitere Gefahrenquellen für den Datenschutz auf Ihrem PC

Die Ausführung von JavaScript ist mit Sicherheit nicht die einzige Gefahrenquelle in Bezug auf sogenannte „aktive“ Inhalte (z.B. Änderung der Seiteninhalte bei Mausklick auf einen Link). Andere Techniken, welche darauf basieren, Inhalte auf Ihrem Rechner auszuführen, können ebenso ein Risikopotenzial bieten. Zu diesen Techniken gehören unter anderem Silverlight, Java-Applets, ActiveX-Controls, VBScript und Adobe Flash (Actionscript).

Interessieren Sie sich für das Thema „Schutz im Web“, so könnten unsere Beiträge „Cookies anzeigen, entfernen und löschen — Datenschutz mit Firefox, Safari, Chrome, Internet Explorer und Co.“ sowie „Angriffe in Facebook, E-Mail & Co. — Wenn Phishing Datenschutz-Probleme hervorruft“ interessant für Sie sein.

Haben Sie weitere Frage zum Thema „JavaScript deaktivieren“ oder möchten Sie mehr zur Thematik „Datenschutz im Internet“ erfahren, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Nützliche Dienstleistungen können z. B. sein:

Unser Dienstleistungsangebot offerieren wir:

  • Unternehmen / Firmen [Einzelunternehmen, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und Konzerne]
  • Behörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts
  • Stiftungen bzw. Gesellschaften in kirchlicher Trägerschaft [unter Anwendung des Datenschutzgesetzes der Evangelischen Kirche in Deutschland (DSG-EKD) bzw. der Anordnung über den Kirchlichen Datenschutz (KDO)]
  • Vereinen / Verbänden
  • sowie in Einzelfällen interessierten Privatpersonen.

„ Datenschutz Cookies “ – Damit Sie als Webseitenbetreiber, Appanbieter, Developer und Entwickler niemandem „auf den Keks gehen“

Datenschutz CookiesDie Thematik rund um „ Datenschutz Cookies “ beschäftigt seit Langem nicht nur Datenschutzbeauftragte und Datenschützer, sondern vermehrt Webseitenbetreiber, Appanbieter, Developer und Entwickler sowie Privatpersonen. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die beim Besuch von Webseiten vom Internet-Browser im temporären Speicher abgelegt werden und bei einem erneuten Besuch von der Internetseite ausgelesen werden können. Zwar kann der Einsatz von Cookies viele Vorteile mit sich bringen, allerdings sollten die Nachteile – insbesondere in Hinblick auf den Datenschutz – nicht ignoriert werden. Wenn Sie mehr zu den Vor- und Nachteilen erfahren möchten, dann lesen Sie unseren Beitrag „Cookies vs. Datenschutz – Warum Cookies Datenschutzbeauftragten nicht schmecken?“.

Ein Streitpunkt ist der datenschutzkonforme Einsatz von Cookies, da Uneinigkeit darüber besteht, ob die Vorschriften der EU-Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation, auch ePrivacy-Richtlinie genannt, in Deutschland umgesetzt wurden und viele Webseitenbetreiber somit nicht wissen, wie Sie Cookies einsetzen dürfen und wann bzw. auf welchem Weg Sie Webseitenbesucher über den Einsatz informieren sollten.

Ihr externer Datenschutzbeauftragter erklärt im Folgenden, was Webseitenbetreiber, Appanbieter, Developer und Entwickler (gemeinsam „Webseitenbetreiber“ genannt) zum Thema „ Datenschutz Cookies “ wissen sollten.

Datenschutz Cookies – Was Webseitenbetreiber wissen sollten

Die ePrivacy-Richtlinie, weicht, wie bereits erläutert, ein wenig von den Vorschriften in Deutschland ab, wodurch Unklarheiten bei

  • der Informationspflicht über den Einsatz von Cookies
  • und bei der Einwilligung der Seitenbesucher bestehen.

Art. 5 Abs. 3 der EU-Richtlinie (RL 2009/136/EG) sieht vor, dass der Seitenbesucher bereits bei der Speicherung von Informationen über den Einsatz von Cookies informiert wird. Wohingegen laut § 13 Abs. 1 S. 2 des Telemediengesetzes (TMG) eine Informationspflicht erst bei Speicherung personenbezogener Daten besteht.

In diesem Zusammenhang ist zudem unklar, ob es ausreichend ist, die Webseitenbesucher über den Einsatz von Cookies und über das Widerspruchrecht zu informieren („Opt-Out“) oder ob das Einholen von Einwilligungen erforderlich ist („Opt-In“).

Trotz der aktuellen Rechtsunsicherheit sollte auf die Verwendung von Cookies aufmerksam gemacht werden, da zum einen die Speicherung von IP-Adressen erfolgt und zum anderen Webseitenbetreiber, die gewisse Google-Produkte oder –Dienste, wie AdSense, nutzen, seit 2015 von Google eine Hinweispflicht auferlegt bekommen haben.

Die Verpflichtung von Google für Webseitenbetreiber und Appanbieter sowie die steigende Sensibilität der Webseitenbesucher führt bereits jetzt zu einem rasanten Anstieg der Cookie-Hinweise. Aufgrund der Zunahme der Webseitenbetreiber und Appanbieter, die auf die Verwendung aufmerksam machen, werden Cookie-Hinweise inzwischen als Standard einer guten Webseite angesehen, weshalb auch Sie auf die Verwendung hinweisen sollten. Zwar finden sich auf der Google-Unternehmensseite keine Konsequenzen für Appanbieter oder Webseitenbetreiber, die nicht über den Einsatz informieren, allerdings schreibt Google vor, dass Betroffenen Informationen offengelegt und Einwilligungen eingeholt werden sollen. Zudem bietet Google Hilfestellungen für Webseiten- und Appbetreiber, die nicht wissen, wie sie die Richtlinie umsetzen sollen, an.

Maßnahmen, die Webseitenbetreiber ergreifen sollten

Datenschutz Cookie-HinweisAls Webseiten-  und Appbetreiber sollten Sie Betroffene, bspw. mittels Plug-In, über die Verwendung von Cookies aufmerksam machen und informierte Einwilligungen einholen. Ob Sie den Hinweis am Seitenanfang, -ende oder anderweitig platzieren ist Ihnen überlassen. Wichtig ist jedoch, dass der Hinweis gut erkennbar ist und über die Verwendung von Cookies informiert. Es ist zudem anzuraten, die Datenschutzerklärung in dem Cookie-Hinweis zu verlinken. Alternativ kann auch auf eine Cookie-Richtlinie verwiesen und diese verlinkt werden.

Datenschutzerklärung CookiesDie Datenschutzerklärung sollte, wenn nicht gesondert auf eine Cookie-Richtlinie der Webseite oder App verwiesen wird, ebenfalls Informationen zur Verwendung von Cookies enthalten.

Hinsichtlich des Einsatzes von Cookies wird sich zeigen, wohin der Weg der Webseiten- und Appbetreiber gehen wird, allerdings sollte nicht nur der Einsatz von Cookies datenschutzkonform erfolgen, da zahlreiche Faktoren, so insbesondere eine vollständige Datenschutzerklärung, eine große Rolle spielen.

Aufgrund der hohen Außenwirkung einer Webseite müssen Webseiten- und Appbetreiber, bei falschen Umgang mit personenbezogenen Daten, Cookies und Datenschutz, mit Sanktionen und (einem erheblichen) Imageverlust rechnen. Sie sollten daher keineswegs an fachkundiger Beratung und Unterstützung durch einen internen/externen Datenschutzbeauftragten („externer Datenschutzbeauftragter“) sparen.

Haben Sie Fragen zum Thema „ Datenschutz Cookies “ oder möchten Sie sich im Datenschutz dauerhaft besser positionieren?  Dann holen Sie sich ein unverbindliches Angebot zum Datenschutz ein oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

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Cookies anzeigen, entfernen und löschen – Datenschutz mit Firefox, Safari, Chrome, Internet Explorer und Co.

Cookies anzeigen, entfernen und löschenDurch den Einsatz von Cookies können Benutzerprofile der Webseitenbesucher erstellt werden, wodurch das Setzen von Cookies Datenschutz-Risiken hervorrufen kann. Aus diesem Grund gewinnt sowohl für Webseitenbetreiber als auch für Webseitenbesucher die Thematik weiterhin an Bedeutung. In dem Beitrag „Cookies vs. Datenschutz – Warum Cookies Datenschutzbeauftragten nicht schmecken?“ haben wir bereits einen Einblick in die Thematik gewährt. Nun wollen wir Webseitenbesucher, die Cookies anzeigen, entfernen oder löschen möchten, unterstützen.

Im Folgenden erklärt Ihr externer Datenschutzbeauftragter, wie Webseitenbesucher in Erfahrung bringen, ob Cookies gesetzt werden und wie sich Cookies entfernen und blockieren lassen.

Cookies anzeigen, entfernen oder löschen – Beim Einsatz von Mozilla Firefox

Firefox - Cookies anzeigenWenn Sie Mozilla Firefox nutzen, können Sie ganz einfach feststellen, ob die Webseite, die Sie gerade besuchen, Cookies setzt. Diese Informationen finden Sie entweder über die Informationsschaltfläche „i“ -> Weitere Informationen -> Sicherheit oder in der Menüleiste unter Extras -> Seiteninformationen -> Sicherheit.

Firefox - Cookies anzeigen 2Nun können Sie sehen, ob die Internetseite Cookies setzt und wie häufig Sie die Seite bereits besucht haben. Wählen Sie Cookies anzeigen, erhalten Sie die Möglichkeit die gespeicherten Cookies der Webseite, die Sie gerade besuchen, zu sehen und zu entfernen.

Firefox - Cookies anzeigen, entfernenSofern Sie an dieser Stelle eine andere Webseitenadresse bzw. Homepage oder URL eintragen, lassen sich auch von der gewählten Webseite die Cookies anzeigen und entfernen.

Firefox - Cookies löschen, sperrenDes Weiteren können Sie Cookies unter den Einstellungen in Mozilla Firefox sperren, entfernen bzw. löschen. Dafür müssen Sie auf den Button Menü öffnen (rechts auf der Webseite) -> Einstellungen -> Datenschutz auswählen. Unter der Rubrik „Datenschutz“ können zum einen Cookies gelöscht werden. Dafür sollten Sie einzelne Cookies löschen auswählen. Nach dem Sie einzelne Cookies löschen gewählt haben, öffnet sich ein Fenster und Sie haben die Möglichkeit nach Cookies zu suchen sowie einzelne oder alle Cookies zu löschen.

Firefox - Cookies blockierenDes Weiteren können Sie, wenn Sie unter Firefox wird eine Chronik: (in der Dropdown-Liste) -> nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen wählen, weitere Einstellungen vornehmen. Dabei können Sie Webseiten benennen, die immer oder nie Cookies setzen dürfen, Cookies von Drittanbietern verbieten bzw. erlauben oder die Gültigkeit von Cookies festlegen.

Cookies anzeigen, entfernen oder löschen – Beim Einsatz von Safari

Safari - Cookies anzeigenNutzen Sie Safari, dann haben Sie die Möglichkeit unter Einstellungen -> Datenschutz -> Websitedaten verwalten… festzustellen, welche Seiten Cookies setzen. Zudem können Sie nach Webseiten suchen und einzelne Cookies sowie alle Cookies entfernen.

Safari - Cookies löschen, sperrenMöchte man Cookies aktivieren bzw. blockieren, so können unter Einstellungen -> Datenschutz Änderungen vorgenommen werden.  Nutzer können unter anderem entscheiden, ob Cookies immer blockiert bzw. erlaubt werden. Zudem können sie den Einsatz von Cookies für einzelne Webseiten erlauben. Neben dem Blockieren von Cookies kann Betreibern von Webseiten, das Website- Tracking (Aufzeichnen von Aktivitäten auf der Webseite) verboten werden. Rufen Sie Inhalte von einer Webseite auf, so fügt Safari die Aufforderung, dass Sie keine Aufzeichnung wünschen, hinzu, allerdings kann es sein, dass diese Aufforderung ignoriert wird.

Cookies anzeigen, entfernen oder löschen – Beim Einsatz von Google Chrome

Chrome - Cookies anzeigenMit Google Chrome können Cookies ebenfalls ganz einfach blockiert oder gelöscht werden. Dafür sollte man das Symbol Mehr (ganz rechts neben der URL-Leiste) -> Einstellungen auswählen. Danach sollten Sie nach unten scrollen und Erweiterte Einstellungen wählen. Unter den erweiterten Einstellungen finden Sie nun die Datenschutz-Einstellungen. Die Einstellungen für Cookies können Sie nun unter Inhaltseinstellungen vornehmen.Chrome - Cookies sperren, löschen

  1. Möchten Sie Cookies löschen, dann klicken Sie auf Alle Cookies und Websitedaten…. In der Liste werden alle gesetzten Cookies angezeigt. Um alle Cookies zu entfernen, wählen Sie bitte Alle entfernen. Möchten Sie einzelne Cookies löschen, können Sie diese über die Suche finden. Chrome -Cookies löschenFahren Sie dann über die einzelnen Webseiten und es erscheint auf der rechten Seite ein „x“. Klicken Sie auf das x-Symbol und die Cookies werden entfernt.
  2. Unter Punkt 2 haben Sie die Möglichkeit für alle Webseiten, das Setzen von Cookies zu blockieren bzw. zu erlauben. Auch können Sie Drittanbieter-Cookies blockieren oder die Löschung nach Schließen des Browsers festlegen.
  3. Haben Sie Cookies für alle Webseiten blockiert, so haben Sie unter Punkt 3 die Möglichkeit Ausnahmen zu verwalten.

Chrome - Cookies sehenMit Google Chrome können Sie des Weiteren prüfen, ob Cookies tatsächlich blockiert wurden. Besuchen Sie eine Webseite, die keine Cookies setzen darf, so erscheint in der URL-Leiste ein „Cookie“-Symbol mit einem roten „x“. Wenn Sie darauf klicken, sehen Sie, dass die besuchte Seite keine Cookies setzen darf bzw. haben Sie die Möglichkeit für die besuchte Webseite das Setzen von Cookies zu erlauben.

Cookies anzeigen, entfernen oder löschen – Beim Einsatz vom Internet Explorer

Internet Explorer - Cookies entfernenSetzt man den Internet Explorer ein, so können ebenfalls Cookie-Einstellungen vorgenommen werden. Möchte man Cookies löschen, so sollte das Rädchen-Symbol Extras (rechts neben der URL-Leiste) ->  Sicherheit -> Browserverlauf löschen gewählt werden. Setzen Sie ein Häkchen bei Internet Browser - Cookies sperrenCookies und Websitedaten und wählen Sie Löschen.

Um Cookies zu blockieren, haben Sie beim Internet Explorer zwei Möglichkeiten. Unter Extras -> Internetoptionen -> Registerkarte ->  Datenschutz können Sie entweder durch Bewegen des Schiebereglers zwischen Einstellungen wählen oder Sie klicken auf Erweitert.

Unter den erweiterten Datenschutz-Einstellungen können Sie Cookies von Erstanbietern und Drittenanbietern annehmen oder blocken. Wählen Sie bestätigen, dann werden Sie beim Besuch von Webseiten zur Annahme aufgefordert und können den Einsatz von Cookies bestätigen.

 

Hinweis: Sollten Sie Cookies blockieren, so könnte es sein, dass Ihnen – unabhängig vom Browser – Webseiten nicht vollständig angezeigt werden können.

Exkurs: Sichere Verbindung durch Verschlüsselung

Jeder Webseitennutzer dürfte es spätestens, wenn etwas in einem Online-Shop bestellt wird, kennen. Im Rahmen der Bestellung werden personenbezogene Daten eingegeben. Angefangen vom Namen und der Verschlüsselung DatenschutzAnschrift geben wir häufig personenbezogene Bank- oder Kreditkartendaten in ein Online-Formular ein. Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob die Daten sicher sind und wer diese Informationen lesen kann?

Wir erklären Ihnen, worauf Sie auf jeden Fall achten sollten, damit Sie wissen, ob die Daten sicher an den Webseitenbetreiber übermittelt werden. Achten Sie darauf, dass beim Besuch der Webseite, spätestens aber bei der Eingabe der Daten, ein „grünes Schloss“ in der URL-Zeile bzw. Browserzeile erscheint. Ist ein grünes Schloss zu erkennen, ist eine SSL-Verschlüsselung implementiert. Unter der Schaltfläche i“ -> Weitere Informationen -> Sicherheit  können Sie unter technische Details nachlesen, um welche Verschlüsselung es sich handelt.

Datenschutz VerschlüsselungEine verschlüsselte Verbindung erschwert unberechtigten Personen das Mitlesen der übermittelten sensiblen (personenbezogenen) Daten.

Ein weiterer Tipp für Webseitenbesucher ist, dass Sie auf den Link achten. Betrüger verwenden häufig Webseiten, die den Originalen ähneln, allerdings fällt bei genauem Hinsehen auf, dass sich der Link von der originalen Seite unterscheidet. Dabei werden zum Beispiel einzelne Buchstaben ausgetauscht, die dem Webseitenbesucher nicht direkt ins Auge fallen. Aus Brands-Consulting.eu würde zum Beispiel Brinds-Consulting.eu oder Brands-Consuting.eu werden.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, dann lesen Sie doch unseren Beitrag „Angriffe in Facebook, E-Mails & Co. – Wenn Phishing Datenschutz – Probleme hervorruft“.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema „Cookies anzeigen, entfernen oder löschen“ oder zur Thematik „Datenschutz Webseiten“?  Dann nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf.

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„ IP-Adressen Datenschutz “ – Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs und seine Auswirkungen

IP-Adressen DatenschutzDer europäische Gerichtshof (EuGH) hat vor wenigen Tagen eine bedeutende Entscheidung hinsichtlich „ IP-Adressen Datenschutz “ getroffen. Jedes Gerät innerhalb eines Computernetzwerkes benötigt eine IP-Adresse, wobei die Kurzform IP für Internet Protocol, zu deutsch Internet Protokoll steht. Die IP-Adresse ist notwendig, damit jedes Gerät eindeutig identifizierbar ist und Daten versendet sowie empfangen werden können. Die Frage, ob IP-Adressen personenbezogene Daten sind, beschäftigt Datenschutzbeauftragte und Datenschützer schon seit Jahren. Nun hat der EuGH eine Entscheidung getroffen.

Ihr externer Datenschutzbeauftragter informiert, wie sich der EuGH bezüglich „ IP-Adressen Datenschutz “ entschieden hat und welche Auswirkungen zu erwarten sind.

„ IP-Adressen Datenschutz “ – Die Entscheidung des EuGHs

Die IP-Adresse ist mit einer Wohnanschrift vergleichbar. Wird eine Bestellung im Internet durchgeführt, benötigt der Online-Shop die Lieferanschrift, damit der Postbote die Ware abliefern kann. Ähnlich verhält es sich mit der IP-Adresse, die es ermöglicht, dass Daten vom Versender an den korrekten Empfänger übermittelt werden können.

Ist die Rede von IP-Adressen, so darf zwischen statischen und dynamischen IP-Adressen unterschieden werden.  Bei der sogenannten dynamischen IP-Adresse handelt es sich um eine Internetprotokoll-Adresse, die sich anders als die statische IP-Adresse, regelmäßig ändert. Wählt man sich ins Internet ein, bekommt man vom Provider, z. B. der Telekom oder durch 1&1, eine IP-Adresse zugewiesen.

Trennt man die Internetverbindung und wählt sich erneut ein, so erhält man eine neue IP-Adresse, wodurch die Privatsphäre etwas höher ist als bei einer statischen IP-Adresse.

Bei der Frage, ob es sich bei IP-Adressen, um personenbezogene Daten handelt, herrschte bisher Uneinigkeit, insbesondere wenn es um dynamische IP-Adressen ging. Der Rechtsstreit zwischen dem Abgeordneten der Piratenpartei, Patrick Breyer, und der Bundesrepublik Deutschland, der seit fast zehn Jahren andauert, verdeutlicht die Unklarheit bzw. Uneinigkeit hinsichtlich der Klassifizierung von IP-Adressen.

Patrick Breyer hatte 2007 die Bundesrepublik Deutschland verklagt, weil die Bundesministerien IP-Adressen der Webseiten-Besucher speicherten. Die Frage, ob die Bundesministerium Protokolldateien, wie unter anderem die IP-Adresse der Besucher und den Zeitpunkt des Aufrufs, speichern dürfen, beschäftigte zunächst die deutschen Instanzen bis der Rechtsstreit vor dem Europäischen Gerichtshof landete.

„ IP-Adressen Datenschutz “ – Handelt es sich bei dynamischen IP-Adressen um personenbezogene Daten?

Der Europäische Gerichtshof hat hinsichtlich „IP-Adressen Datenschutz“ entschieden, dass es sich bei der sogenannten dynamischen IP-Adresse unter gewissen Voraussetzungen um ein personenbezogenes Datum handelt. In der Pressemitteilung Nr. 112/16 des Europäischen Gerichtshofs vom 19. Oktober 2016 zur Rechtssache C-582/14 heißt es: „Die dynamische Internetprotokoll-Adresse eines Nutzers stellt für den Betreiber der Website ein personenbezogenes Datum dar, wenn er über rechtliche Mittel verfügt, die es ihm erlauben, den betreffenden Nutzer anhand der Zusatzinformationen, über die dessen Internetzugangsanbieter verfügt, bestimmen zulassen.“

Zwar kann zunächst nur der Provider in Erfahrung bringen, wer hinter der dynamischen IP-Adresse steckt, allerdings können Webseiten-Betreiber für die Strafverfolgung, zum Beispiel bei Cyberattacken oder bei Urheberrechtsverletzungen, Informationen zu den IP-Adressen in Erfahrung bringen. Aus diesem Grund sollten dynamische IP-Adressen als personenbezogene Daten angesehen werden.

„ IP-Adressen Datenschutz “ – Dürfen die Daten vom Betreiber einer Webseite gespeichert werden?

EuGH DatenschutzAufgrund der Entscheidung, dass es sich bei IP-Adressen um personenbezogene Daten handelt, sollten Webseiten-Betreiber das Telemediengesetz (TMG), insbesondere § 15 TMG berücksichtigen. Im Sinne von § 15 TMG ist eine Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten des Betroffenen nur für Abrechnungszwecke erlaubt. Die Erhebung der IP-Adressen dürfte – für andere Zwecke als für die Abrechnung – nur erfolgen, wenn informierte Einwilligungen der Betroffenen eingeholt werden.

Der EuGH sieht dies allerdings an. Laut dem Urteil des europäischen Gerichtshofs vom 19.10.2016 in der Rechtssache C-582/14 steht das Verbot, die IP-Adressen zu einem anderen Zweck als der Abrechnung zu erheben, der EU-Richtlinie entgegen. Im Sinne von Art. 7 Buchst. f der Richtlinie 95/46/EG (EU-Richtlinie) dürfen personenbezogene Daten verarbeitet werden, wenn die Verarbeitung „zur Verwirklichung des berechtigten Interesses“ notwendig ist und die Grundrechte der Betroffenen nicht überwiegen.

Laut dem EuGH liegt im Fall der Bundesministerien ein „berechtigtes Interesse“ vor, da sie die IP-Adresse zum Schutz gegen Cyberangriffe und somit zur Aufrechterhaltung der Webseiten erheben und verarbeiten.

Fazit

Das Urteil des europäischen Gerichtshofes widerspricht teilweise dem deutschen Datenschutzrecht bzw. der überwiegenden Auslegungen der deutschen Lehre, da eine Erhebung und Verarbeitung der IP-Adressen bei „berechtigtem Interesse“ erlaubt werden soll, wobei – anderes als im deutschen Datenschutzrecht – ein berechtigtes Interesse bei der generellen Funktionsfähigkeit der Webseite vorliegen könnte. Des Weiteren heißt es in der Pressemitteilung Nr. 112/16 des EuGH, dass das deutsche Datenschutzrecht dadurch die Tragweite der EU-Richtlinie einschränkt.

Die Entscheidung zum Thema „IP-Adressen Datenschutz“, respektive zum Umgang mit personenbezogenen Daten, könnte vor allem in Hinblick auf die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) interessant sein. Die EU-DSGVO ist am am 25.05.2016 in Kraft getreten und ist nach einer zweijährigen Übergangsfrist ab dem 25.05.2018 in Kraft anwendbar. Das Ziel ist es den Datenschutz in der EU zu vereinheitlichen, allerdings sieht auch die EU-DSGVO in Art. 6 Buchst. f die Verarbeitung bei „berechtigten Interessen“ vor. Es bleibt zunächst abzuwarten, inwieweit das deutsche Datenschutzrecht diesbezüglich angepasst wird.

Haben Sie Fragen zum Thema „IP-Adressen Datenschutz“ oder möchte Sie mehr zur EU-Datenschutzgrundverordnung erfahren? Möchten Sie sich im Datenschutz dauerhaft besser positionieren?  Dann holen Sie sich ein unverbindliches Angebot zum Datenschutz ein oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

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