Zutrittskontrolle

Zutrittskontrolle externer Datenschutzbeauftragter  Mittwoch, 08. Juli 2015

Die Anlage zu § 9 Satz 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) enthält die folgenden Informationen zur Zutrittskontrolle:

"Dabei sind insbesondere Maßnahmen zu treffen, die je nach der Art der zu schützenden personenbezogenen Daten oder Datenkategorien geeignet sind,

1. Unbefugten den Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet oder genutzt werden, zu verwehren (Zutrittskontrolle)... ".

Unter Zutrittskontrolle ist im Datenschutz daher die Verwehrung der räumlichen Annäherung an Datenverarbeitungssysteme durch Unbefugte zu verstehen. Die Zutrittskontrolle ist damit eine bzw. üblicherweise die erste der sogenannten technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) nach § 9 BDSG und Anlage, die zum Schutz von (personenbezogenen) Daten und Betriebsgeheimnissen in einer Verantwortlichen Stelle ergriffen wird. Die darunter abgefassten, getroffenen oder zu treffenden Maßnahmen der Zutrittskontrolle lassen sich in bauliche oder organisatorische unterscheiden.

Beispiele für bauliche Maßnahmen der Zutrittskontrolle

  • Einbruchmeldeanlage/n
  • Vergitterung von Fenstern
  • abschließbare Fenster
  • Einfriedung des Grundstücks (Zäune, Mauern etc.)
  • usw.

Beispiele für organisatorische Maßnahmen der Zutrittskontrolle

  • Abholung und Begleitung von Besuchern
  • Kontrollgänge
  • Protokollierung der Zutritte und Abgänge
  • usw.

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