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Datengeheimnis

Donnerstag, 20.10.2016

datengeheimnisGemäß § 5 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sollten Personen, die bei nicht-öffentlichen Stellen beschäftigt sind und Daten verarbeiten, auf das Datengeheimnis verpflichtet werden.

Bei der Verpflichtung auf das Datengeheimnis geht es, anderes als bei den Vertraulichkeitsklauseln im Arbeitsvertrag, um den Schutz personenbezogener Daten. Zielen die Vertraulichkeitsklauseln häufig darauf ab, dass keinen Firmen- bzw. Betriebsgeheimnisse an Unbefugte weitergegeben werden, so geht es bei der Verpflichtung auf das Datengeheimnis vordergründig darum, dass keine personenbezogenen Daten unbefugt erhoben, verarbeitet und/oder genutzt werden. Laut § 5 BDSG besteht das Datengeheimnis auch nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses fort. Dies bedarf natürlich auch entsprechender Informationsgestaltung an die Mitarbeiter/-innen.

Beschäftigte, die potentiellen Zugriff auf personenbezogene Daten haben, sollten auf das Datengeheimnis in schriftlicher Form verpflichtet werden, dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Festangestellte, Auszubildende oder Praktikanten handelt. Die erforderliche Form wird in § 5 BDSG selbst zwar nicht näher erläutert, allerdings ist die Schriftform anzuraten (z. B. zu Beweiszwecken).

Haben Sie weitere Fragen zur Verpflichtung auf das Datengeheimnis oder benötigten Sie Unterstützung bei der Umsetzung/beim Aufsetzen von Verpflichtungserklärungen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Nützliche Dienstleistungen können z. B. sein:

 

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