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Datenschutzschulungen / Sensibilisierung Mitarbeiter

18. September 2016

Datenschutzschulungen der Mitarbeiter/-innen im Umgang mit personenbezogenen Daten stellen einen bedeutenden und sehr effektiven Teil der Arbeit des Datenschutzbeauftragten dar (Stichwort: „Mitarbeiter-Sensibilisierung“). Eine Datenschutzschulung zahlt sich sowohl für das Personal als auch für die Geschäftsführung, Vorstand, Gesellschafter, Inhaber, Behördenleitung und natürlich allgemein für Führungskräfte, wie Abteilungsleiter, aus.

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Rechtsgrundlagen geeigneter Schulungsmaßnahmen / Datenschutzschulungen

Auch wenn im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Begriffe wie „Schulung“, „schulen“ oder „Sensibilisierung“ nicht direkt auftauchen, so ergibt sich die Notwendigkeit von geeigneten Schulungsmaßnahmen dennoch aus dem Gesetz. Der § 4 g Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 BDSG (Aufgaben des Beauftragten für den Datenschutz) regelt dies wie folgt: „… Er hat insbesondere:  … die bei der Verarbeitung personenbezogener Daten tätigen Personen durch geeignete Maßnahmen mit den Vorschriften dieses Gesetzes sowie anderen Vorschriften über den Datenschutz und mit den jeweiligen besonderen Erfordernissen des Datenschutzes vertraut zu machen.“

Zielgruppe der Datenschutzschulung

Als Zielgruppe einer Schulungsmaßnahme zum Datenschutz sind diejenigen Mitarbeiter/-innen zu benennen, die mit dem Umgang von personenbezogenen Daten betraut bzw. an der Datenverarbeitung beteiligt sind. Die Teilnahme an der Schulungsveranstaltung ist, sofern für relevante Mitarbeiter/-innen „alles andere wichtiger zu sein scheint“ durch den Vorstand, die Geschäftsführung, Leiter usw. anzuordnen.

 

Art der Datenschutzschulung

Das Gesetz sieht keine besondere Form für Schulungen oder Unterweisungen zum Datenschutz vor (kein gesetzliches Formerfordernis). Durch die Weisungsfreiheit, die üblicherweise auch noch einmal in der Bestellungsurkunde klar definiert wird, obliegt es dem Datenschutzbeauftragten (DSB) geeignete Schulungsmaßnahmen zum Datenschutz der Mitarbeiter/-innen festzulegen.

 

Begrüßungsschreiben

Ein Begrüßungsschreiben mit den wesentlichen Elementen und Informationen zum Datenschutz kann, neben der Verpflichtung auf das Datengeheimnis nach § 5 BDSG der Mitarbeiter/-innen, sinnvoll sein. Die Gefahr ist hierbei allerdings, dass dieses Begrüßungsschreiben zum Datenschutz untergeht. Deshalb sollte sich, wenn diese Variante eingesetzt wird, zumindest eine der folgenden regelmäßigen Schulungen anschließen.

 

Persönliche Schulungen

Eine Präsenzveranstaltung beispielsweise zu den Datenschutzgrundlagen (Grundlagenschulung) dauert in der Regel lediglich ca. zwei Stunden. Mitarbeiter/-innen können bequem in Gruppen eingeteilt und diese nacheinander geschult werden. Der positive Effekt ist nicht nur die bessere Kenntnis über den Umgang mit personenbezogenen Daten, sondern auch eine planbare Abwesenheit der Mitarbeiter/-innen von ihrem Arbeitsplatz.  Bei der persönlichen Datenschutz-Schulung hat das gesamte Personal die Möglichkeit den Datenschutzbeauftragten, der in der Regel die Schulung durchführt, kennenzulernen und erhält somit ein Gesicht zur Funktion. Fragen können direkt gestellt, Problemfelder identifiziert und im Nachgang beseitigt werden.

 

Digitale Datenschutz(Selbst-)Schulung

Bei zahlreichen (zumeist kleineren) Standorten kann eine persönliche Präsenzveranstaltung kostenintensiv werden. Dies gilt auch, wenn Mitarbeiter/-innen selten oder kaum zusammen in der Zentrale bzw. am Standort sind (Stichwort: Außendienst oder Homeoffice). In diesen und natürlich auch anderen Fällen (z. B. hohe Mitarbeiterfluktuation), sollten Alternativen genutzt werden.

Eine sich regelmäßig als praxistaugliche Lösung erweisende Schulungsform ist die digitale. Diese kann durch eine entsprechende Software (z.B. Online-Schulungssystem) oder mittels einer PowerPoint erfolgen.

Mischformen und Ergänzungen der Datenschutzschulungen

Sinnvollerweise sollten alle relevanten Mitarbeiter eine Schulung „Grundlagen Datenschutz“ erhalten. Sie wissen nicht, wer geschult werden sollte?

Ihr Datenschutzbeauftragter hilft Ihnen gerne weiter. Sie haben noch keinen Beauftragten für den Datenschutz? Fordern Sie ein kostenloses Angebot „externer Datenschutzbeauftragter“ an.

 

Darüberhinaus und in Abhängigkeit zu den individuellen Gegebenheiten des Arbeitsplatzes und der konkreten Funktionen der Mitarbeiter/-innen, können weitere Datenschutzschulungen sinnvoll sein.

 

Praxisbeispiele:

  • Fachbezogene Schulung im Human Ressource Management (Beschäftigtendatenschutz, Datenschutz im Bewerbungsverfahren, Datenschutz in der Personalakte usw.)
  • Spezialschulung der IT-Abteilung (Datenschutz für Administratoren, Datenschutz für IT-Leiter usw.)

 

Ihr Weg zum Angebot

Wir übernehmen sehr gerne die Funktion des externen (betrieblichen) Datenschutzbeauftragten für Ihre Firma, Behörde oder Ihren Verein. Sprechen Sie uns unverbindlich an!

Datenschutzschulung – Eigenschaften und Vorteile durch unsere Dozenten

Eingesetzte Dozenten verfügen über einen relevanten Studienabschluss, Praxiserfahrung und die Mindest-Zertifizierung „Datenschutzbeauftragter (TÜV)“. Ihre Vorteile sind hierbei unter anderem:

  • Professionalität
  • Kostenersparnis (keine Kosten für teure Fortbildungen, Arbeitsmaterialien oder Arbeitszeit der eigenen Mitarbeiter)
  • Fachkunde (bereits zum Zeitpunkt der Bestellung und auch fortwährend)
  • Zuverlässigkeit
  • Flexibilität
  • diverse TÜV-Zertifizierungen

Variante 1 – persönlicher Kontakt auf Wunsch mit Rückrufservice

Nehmen Sie direkten Kontakt mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner auf, ganz nach Ihren Wünschen auch mit Rückrufservice.

Variante 2 – Fragebogen ausfüllen, übersenden, Angebot erhalten

Als Alternative zum persönlichen Kontakt haben Sie die Möglichkeit den Fragebogen zum Datenschutz-Schulung-Angebot ausgefüllt an uns zu übersenden. Wir senden Ihnen umgehend Ihr unverbindliches Angebot zu und setzen uns für Rückfragen direkt mit Ihnen in Verbindung.